Der Engadin Skimarathon
11 657 Langläuferinnen und Langläufer kamen beim Engadin Skimarathon 2026 ins Ziel. Der Skimarathon ist das grösste Langlauf-Rennen in der Schweiz und das zweit·grösste auf der ganzen Welt. Es findet immer am zweiten Sonntag im März statt.
Der erste Engadiner Skimarathon fand 1969 statt.
Oft sagt man einfach: der Engadiner.
Das Langlauf-Rennen ist sehr beliebt.
Fast jedes Jahr machen mehr Menschen mit.
Das war schon früher so.
Schon 1976 waren mehr als 10 000 Sportlerinnen und Sportler dabei.
42 Kilometer
Das Rennen ist immer am zweiten Sonntag im März.
Es ist ein Marathon.
Die Strecke ist bei einem Marathon 42 Kilometer lang.
Der Start ist in Maloja im Engadin.
Am Start stehen rund 13’500 Menschen.
Sie kommen aus 60 Ländern.
Am Start sind alle fröhlich und freuen sich auf das Rennen.
Es ist ein Massen-Start.
Die Lang·läuferinnen und Lang·läufer starten gleichzeitig.

Massenstart in Maloja.
Über zugefrorene Seen
Die Strecke geht über zugefrorene Seen und durch kleine Wälder.
An der Strecke stehen viele Zuschauer und rufen «Hopp» und «Heia».
Sie verteilen auch Essen und Getränke an die Läuferinnen und Läufer.

Die Strecke führt über zugefrorene Seen.

Viele Helferinnen und Helfer verteilen Getränke.
Das Ziel ist in S-chanf.
Die schnellsten Läufer brauchen weniger als zwei Stunden für die 42 Kilometer.
Sieg nach Stockbruch
Einar Hedegart aus Norwegen hat den Engadiner 2026 gewonnen.
Auf der Strecke gab es für den Norweger einen Schreck·moment.
Ein Stock ist gebrochen.
Einar Hedegart verlor deshalb Zeit.
Er kämpfte sich wieder bis an die Spitze vor.
Kurz vor dem Ziel hat er alle anderen überholt.
Einar Hedgart war der Favorit.
Er hat an den Olympischen Winterspielen in Milano-Cortina zwei Gold·medaillen gewonnen.
Bei den Frauen hat Anna Endress gewonnen.
Sie kommt aus Deutschland.
Anna Endress gewann mit ganz kleinem Vorsprung auf Giuliana Werro.
Giuliana Werro kommt aus Zernez.
Das ist ein Dorf im Engadin.
Der Zürcher Böög am Engadiner
Der Kanton Graubünden ist Gast·kanton am Sechse·läuten in Zürich.
Das Sechse·läuten ist ein Frühlings·fest.
Der Höhepunkt ist das Verbrennen vom Böög.
Der Böög ist ein künstlicher Schneemann.
Er ist über 3 Meter gross.
Der Böög ist das Symbol für den Winter.
Er wird angezündet, um den Winter zu vertreiben.
Der Böög war zu Besuch am Skimarathon.
Er hat sogar am Nacht-Rennen teilgenommen.

Der Böög vom Zürcher Sechse·läuten.
Eine Medaille für alle
Es gibt eine Medaille für alle Läuferinnen und Läufer, die ins Ziel kommen.
Die Medaille ist ein schönes Andenken.

Einige Läufer verkleiden sich für das Rennen.

Die Abfahrt ist auf den dünnen Langlauf-Ski schwierig.
Autor
Hanspeter Müller
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