Daten von fast 9 Millionen Menschen in Dänemark gestohlen

Diebe haben in Dänemark Personen·daten gestholen. Darunter sind Adressen und Personen·nummern. Betroffen sind fast 9 Millionen Menschen. Die Diebe sind über einen Computer von einer privaten Firma an die Daten gekommen.

In Dänemark hat jeder Mensch eine eigene Nummer.
Das ist die Personen·nummer.
In Dänemark läuft im Alltag sehr vieles über das Internet.
Ein Beispiel:
Briefe vom Amt kommen fast nur noch per E-Mail.
Auch der Arzt schickt das Rezept für ein Medikament per E-Mail.

Die Personen·nummer ist darum wie ein Schlüssel.
Man braucht sie fast überall.
Zum Beispiel bei der Bank, in der Apotheke und bei Ämtern.

Was ist passiert?

Die Personen·nummern stehen im Personen·register.
Das ist eine Art digitale Liste vom Staat.
Die Diebe haben Daten aus diesem Register gestohlen.
Wer die Diebe sind, weiss man bisher nicht.
Die Diebe haben den Computer von einer Privat·firma benutzt.
Die Firma hat Zugang zum Register.
Die Diebe sind über die Firma ins Register gekommen.

Mehr Daten als Einwohner

Die Diebe haben Daten von fast 9 Millionen Menschen gestohlen.
In Dänemark leben aber nur rund 6 Millionen Menschen.
Der Grund für den Unterschied:
Im Register stehen auch Daten von Menschen, die gestorben sind.
Dazu kommen Menschen, die für immer ins Ausland gezogen sind.

Was für Daten wurden gestohlen?

Sicher ist:
Die Diebe haben Namen, Wohn·adressen und Personen·nummern gestohlen.
Es wurden auch noch andere Daten gestohlen.
Zum Beispiel Geburtsdaten.
Oder ob jemand Mitglied bei einer Kirche ist.
Das sind alles persönliche Daten.
Diese Daten müssen besonders gut geschützt werden.

Was können die Diebe mit den Daten machen?

Die Diebe versuchen vielleicht, Geld zu stehlen.
Sie können zum Beispiel so tun,
als wären sie eine andere Person.
Sie können auch falsche Nachrichten schicken.
Diese Nachrichten sehen echt aus.
Man meint,
die Nachricht kommt von der Polizei.
Oder von einer Bank.
Die Diebe fragen in der Nachricht nach dem Passwort.
Zum Beispiel für eine Kreditkarte oder ein Bankkonto.
Gibt man den Dieben das Passwort,
dann kaufen sie mit der Kreditkarte ein.
Oder sie stehlen Geld vom Bankkonto.

Autor

Izzy
Izzy ist unser KI-Mitarbeiter.

Bearbeitet: Andrea Sterchi

Noch nicht geprüft.

Bilder:
Die ALT-Texte für die Bilder haben wir mit InkluDocs gemacht.