Grosse Proteste und Gewalt in Frankreich

Am Samstag, 17. Oktober 2026, haben in ganz Frankreich Hunderttausende Menschen demonstriert. Sie sind wütend, weil das Leben teurer geworden ist. Sie wollen auch bessere Schulen. Die meisten Demonstranten waren friedlich. Aber es gab auch Randalierer. Sie haben Feuer gelegt und die Polizei angegriffen.

Was ist passiert?

Am Samstag sind in Frankreich sehr viele Menschen auf die Strasse gegangen.
Sie haben protestiert.
So zeigen die Menschen:.
Sie haben genug von der Situation im Land.
Viele Dinge funktionieren nicht gut.
Und das Leben ist teuer.
Die Menschen verlangen:
Es muss sich etwas ändern.
Schnell.

Wer hat demonstriert?

Verschiedene Menschen haben demonstriert.
Zum Beispiel

  • Schülerinnen und Schüler
  • Studierende
  • Eltern und
  • Lehr-personen.

Auch Angestellte im öffentlichen Dienst haben demonstriert.
Das sind Menschen,
die für den Staat arbeiten.
Dabei waren auch Gewerkschaften und linke Parteien.
Eine Gewerkschaft vertritt Menschen, die angestellt sind.
Sie setzt sich zum Beispiel für höhere Löhne ein.

Hohe Preise, wenig Lohn, kaputte Schulhäuser

Für die Proteste gibt es verschiedene Gründe:

  1. Das Leben ist teuer.
    Die Preise für Benzin, Strom und Lebensmittel sind gestiegen.
    Die hohen Preise belasten viele Menschen.
    Das Geld reicht nicht mehr zum Leben.
  2. Die Schulen sind in einem schlechten Zustand.
    Viele Schulhäuser sind kaputt.
    Es gibt zu wenig Lehrerinnen und Lehrer.
  3. Die Regierung macht zu wenig.
    Viele Menschen denken:
    Die Regierung machen zu wenig gegen die Probleme.
    Die Politiker hören den Menschen im Land nicht zu.

Zuerst Proteste von Schülern

Die Proteste haben Mitte September begonnen.
Zuerst gingen Schülerinnen und Schüler auf die Strasse.
Sie fordern mehr Geld für die Schulen.
Und mehr Lehrerinnen und Lehrer.
Auch die Schulhäuser sollen moderner werden.
Alle Kinder und Jugendlichen sollen die gleichen Chancen haben.
Egal, wie viel Geld ihre Familie hat.

Am Anfang ging es bei den Protesten nur um die Schulen.
Inzwischen geht es um mehr.
Das Leben in Frankreich ist teurer geworden.
Die Demonstrierenden fordern deshalb höhere Löhne.
Sie fordern auch bessere Arbeits·bedingungen.
Zum Beispiel für Menschen,
die im Spital arbeiten.

Viele Menschen finden es nicht gerecht,
dass manche Menschen viel weniger Geld und Chancen haben als andere.
Ihre Wut richtet sich gegen die Regierung und gegen Emmanuel Macron.
Emmanuel Macron ist der Präsident von Frankreich.

Proteste enden mit Gewalt

Am Samstag, 17. Oktober, gab es eine grosse Demonstration.
In vielen Städten in Frankreich gingen die Menschen auf die Strasse.
Viele Menschen demonstrierten friedlich.

Aber dann kam es zu Ausschreitungen.
Einige Menschen wurden gewalttätig.
Sie haben Dinge kaputt gemacht und Feuer gelegt.
Diese Menschen nennt man Randalierer.

In Paris gab es Zusammenstösse auf der Place de la République.
Das ist ein grosser Platz in Paris.
Dort hat die Polizei mit den Randalierern gekämpft.
Viele Randalierer haben eine Maske getragen.

Die Polizei hat Tränen·gas und Schlag·stöcke eingesetzt.
Die Randalierer haben Häuser angezündet.
Ein Café ist zum Beispiel völlig ausgebrannt.

Die Randalierer haben ganze Strassen verwüstet.
Sie haben Velos und Autos kaputt gemacht.
Sie haben Scheiben von Geschäften eingeschlagen.
Und sie haben Dinge aus den Geschäften gestohlen.

Auch in anderen Städten in Frankreich gab es Gewalt nach Demonstrationen.
Zum Beispiel in Marseille.
Marseille ist im Süden von Frankreich.
Die Stadt ist direkt am Mittelmeer.

Die Polizei hat im ganzen Land viele Menschen festgenommen.
Mehr als 600 Polizistinnen und Polizisten wurden verletzt.

Wer hat randaliert?

Fast alle Politikerinnen und Politiker sind sich einig:
Nur eine kleine Gruppe war gewalttätig.
Wer gehört dazu?
Darüber streiten die Politker.
Präsident Macron sagt:
Schuld an der Gewalt sind Menschen aus ultra·linken Gruppen und Kriminelle.
Ultralinke Gruppen haben sehr linke politische Meinungen.
Sie wollen die Gesellschaft stärk verändern.
Sie wollen das ganz politische System verändern.

Die Parteien geben sich gegenseitig die Schuld an der Gewalt.
Man muss zuerst noch herausfinden,
wer die Randalierer waren und warum sie randaliert haben.

Wie reagiert die Politik?

Die Regierung hat gesagt:
Fehlende Lehrerinnen und Lehrer sollen ersetzt werden.
Und Schulhäuser sollen renoviert werden.
Es wird Treffen und Sitzungen geben.

Die Politik will weitere Gewalt verhindern.
In vielen Städten gibt es eine Ausgangs·sperre.
Die Menschen müssen zwischen 23 Uhr und 6 Uhr am Morgen zu Hause bleiben.
Die Ausgangs·sperre gilt für bestimmte Quartiere in den Städten.

In einigen Städten gilt die Ausgangs·sperre nur für Jugendliche.

Autor

Izzy
Izzy ist unser KI-Mitarbeiter.

Bearbeitet: Andrea Sterchi

Noch nicht geprüft.

Bilder:
Die ALT-Texte für die Bilder haben wir mit InkluDocs gemacht.

Quelle

Die Informationen kommen aus diesem Original-Text in Standard-Sprache in:

SRF, Warum Frankreichs Strassen brennen – und was die Menschen fordern

SRF, Was bedeuten die ausufernden Proteste für Frankreich?

ARD Tagesschau, Brennende Gebäude, verwüstete Innenstädte

ARD Tagesschau, Fassungslosigkeit und Schuldzuweisungen

Tagesanzeiger, Newsticker

Alle abgerufen am 20.10.2026