USA verlangt 39 Prozent Zoll auf Schweizer Waren
Die USA verlangt neu 39 Prozent Zoll für Waren aus der Schweiz. Die neuen Zölle gelten ab 7. August 2025. Dieser Zoll ist sehr hoch. Das macht die Situation schwierig für Schweizer Firmen.
Wie funktionieren die neuen Zölle der USA?
Schweizer Firmen liefern Waren an Firmen in der USA.
Zum Beispiel Medikamente oder Uhren.
Oder Werkzeuge für sehr genaue Messungen und Maschinen.
Wir sagen dazu: Schweizer Firmen exportieren Waren.
Oder: US-Firmen importieren Waren.
Man berechnet den Zoll auf den Wert der Waren.
In der Regel gilt:
Die US-Firmen müssen den Zoll bezahlen.
Sie müssen auch alle wichtigen Zoll·formulare ausfüllen.
Sie müssen das tun, bevor die Waren in den USA ankommen.
Der US-Zoll prüft, ob alle wichtigen Formulare da sind.
Erst dann gibt der Zoll die Waren frei
und schickt der US-Firma die Zoll·rechnung.
Die US-Firma muss die Zoll·rechnung innert 10 Tagen bezahlen.

Grafik: infoeasy mit Canva
Mehr Kosten für Handels·partner
Die Zölle sind zusätzliche Kosten.
Die Waren werden also teurer.
Wer bezahlt die Zusatz·kosten?
Es gibt 2 Möglichkeiten:
Die Schweizer Firma
- bezahlt die Zölle selbst.
Die Firma erhält dann weniger Geld. - überwälzt die Zölle an die Kunden.
Die Firma erhöht die Preise.
Die Kunden müssen mehr bezahlen.
Ein Beispiel:
Eine Lieferung Schokolade kostet 1000 Franken.
Dann kommen 390 Franken Zoll dazu.
Die Lieferung kostet total also 1390 Franken.
Die Schweizer Firma und die US-Firma verhandeln,
wer den Zoll bezahlt.
Wer mehr Macht hat, kann bessere Bedingungen aushandeln.
Zum Beispiel kann die Schweizer Firma bei Luxus·produkten höhere Preise verlangen.
Zum Beispiel Uhren.
Oder wenn es keinen guten Ersatz für die Waren gibt.
Dann können die US-Kunden nicht einfach Waren aus einem anderen Land kaufen.
Zölle weitergeben
Die Firma Fraisa aus dem Kanton Solothurn verkauft Spezial·werkzeuge in die USA.
Thomas Nägelin ist der Chef der Firma.
Er sagt:
«Unsere Kunden brauchen die Werkzeuge für ihre Arbeit.
Sie wechseln die Werkzeuge nicht so schnell.
Deshalb kaufen sie die Werkzeuge weiter.»
Die Firma Fraisa gibt die Zölle weiter an die US-Kunden.
Die US-Kunden müssen jetzt also mehr bezahlen.
Folgen für den Handel
Reto Föllmi ist von der Universität St.Gallen.
Er forscht zur Wirtschaft.
Was denkt er über die neuen Zölle?
Er sagt:
«Es gibt Verlierer in der Schweiz und in der USA.
In den USA steigen die Preise vielleicht.
Firmen und die Kundinnen und Kunden von den Firmen bezahlen mehr.»
Die hohen Zölle machen die Situation schwierig für Schweizer Firmen.
Reto Föllmi sagt:
«Ich bin sicher:
Die Schweizer Firmen meistern die Krise.»
Hinweis
Der Original-Text ist von Jens Korte, Martina Koch und Corina Heinzmann von SRF.
Wir haben den Original-Text mit Hilfe von ChatGPT zusammen·gefasst.
ChatGPT ist ein Computer·programm.
Es kann Fragen beantworten und Texte schreiben.
Bearbeitet von
Andrea Sterchi
Quelle
Wir haben diesen Text vereinfacht:
39 Prozent auf Schweizer Waren: So funktionieren die US-Zölle, SRF, abgerufen am 08.08.2025
Zusätzliche Informationen kommen aus:
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